Ende letzten Jahres habe ich eine ganze Weile mit mir gehadert. „Soll ich wirklich in die Teilzeit gehen? Was, wenn mein Nebengewerbe nicht läuft?“ Zu diesem Zeitpunkt war mein Nebengewerbe circa ein halbes Jahr alt.

Ich habe hin und her gerechnet. Ich hatte so absolut keine Lust mehr, Vollzeit zu arbeiten. Ich wollte Freiheit! Ich wollte das Leben genießen! Ich wollte mehr Spielraum!

Irgendwann war es dann soweit. Ich hatte mich entschieden, ab Januar 2019 von 38,5 auf 30 Stunden zu reduzieren und meldete das bei meinem Chef an. Die Freude wärte allerdings nur kurz, denn ab diesem Zeitpunkt war es für mich auf der Arbeit nicht mehr schön.

Da mit meiner Entscheidung für mehr Freiraum auf einmal alles ganz ganz schlimm wurde für mich, entschied ich, dass ich dort ganz aufhören muss. Ich kündigte also meinen Job zum 31. Dezember und macht mich auf die Suche nach einem neuen Job, direkt von vorne herein nur in Teilzeit.

Im Februar startete ich in meinem jetzigen Festangestellten-Job. Was soll ich sagen? Ich liebe ihn! Er macht mir mehr Spaß, als alles, was ich vorher gearbeitet habe. Und das Beste: ich habe endlich meinen Spielraum!

Die Kombination aus 30 Stunden Festangestelltenjob und Nebengewerbe bietet für mich das Beste aus beiden Teilen: der Bürojob bietet Sicherheit! Ich habe jedenmonat zumindest diesen Teil an Geld, der auf meinem Konto landet. Ich bin krankenversichert und es geht ein bisschen was in meine Rente. Ich könnte allein mit diesem Job alle meine monatlich anfallenden Kosten decken. Mein Nebengewerbe bietet mit Flexibilität. Denn ich kann von überall aus arbeiten. Ich muss nicht jeden Abend arbeiten, wenn ich nichts mit einer Deadline auf dem Tisch habe. Und ich kann mir aussuchen, welche Aufträge ich annehme!

Für mich ist das einfach die rundum perfekte Lösung!

Hast du ein eigenes Gewerbe? Wenn ja, was machst du? In welchem Modell arbeitest du? Und was waren für dich die Gründe, dich für diesen Weg zu entscheiden? Erzähl mal! Ich bin gespannt!

Liebe Grüße

Eure Manuela